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Eine Salweide - Kein Aprilscherz, sondern ein heimisches Wildgehölz

Die Gärtner*innen Auszubildenden aus der Klasse G22/1 engagieren sich für den Umweltschutz. Vordere Reihe: Lehrerin P. Graff (2. von rechts) und Lehrerin C. Lampe (1. von rechts). Hintere Reihe: Schulleiterin K. Steinberg (Mitte).

Seit dem 1. April dieses Jahres steht auf dem Schulgelände, noch kaum sichtbar und winzig klein, eine Salweide.

Caroline Endlich und Tim Lenke aus der Klasse G22/1 haben die Salweide auf dem Schulgelände vor dem Fenster ihres Klassenzimmers gepflanzt. 

Gesponsert wurde die Pflanze, welche botanisch Salix caprea heißt, von der Loki Schmidt Stiftung und der Budnianer-Hilfe. Die Salweide der BS06 ist eine von insgesamt 180 Salweiden, die auf Hamburgs Schul- und Kita-Grundstücken im Rahmen des Projekts "Pflanz eine kleine Welt" gepflanzt werden. Auf der Seite der Loko-Schmidt-Stiftung kann man unter diesem Link auf einer Karte sehen, wo die 179 anderen Weiden gepflanzt worden sind.

Salix caprea ist überaus wertvoll für Insekten und andere Tiere. Insgesamt 213 (!) Arten - vom Zitronenfalter über Gartenrotschwanz bis zum Siebenschläfer - finden an dieser besonderen Weidenart Nahrung und Unterschlupf. 

Als heimische Wildpflanze ist sie in unseren Gärten selten geworden im Gegensatz zu Neuzüchtungen. Doch das soll sich zumindest in Hamburger Schulgärten dank des Projektes künftig ändern.

Die Klasse G22/1 hat bereitwillig die Baumpatenschaft für die Neupflanzung an der BS06 übernommen und drückt der kleinen Weide feste die Daumen, damit sie schnell wächst, sich positiv auf das Stadtklima auswirkt, vielen Tieren Gutes tut und bald auch beim Blick aus dem Klassenzimmer nicht mehr zu übersehen ist.

P. Graff, Lehrerin der Klasse G22/1 Auszubildende Gärtner*innen der Beruflichen Schule 06