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Blüten flüstern - Farben fühlen - Herzen berühren

Auch in diesem Jahr haben sich die Floristinnen der Berufsschule Hamburg im Wandsbeker Quarreé einen spannenden Wettbewerb geliefert. Zum bereits elften Mal durften die Azubis ihr floristisches Können auf der großen Bühne zeigen, als am 10. Oktober der Startschuss für die gestalterischen Aufgaben fiel. In der ersten Arbeit durften die Schülerinnen einen Strauß für eine von der Firma DutZ gesponserte Vase binden. Das Rennen für den besten Strauß hat Eva-Maria Tasch (Andrade Meisterfloristik) gemacht, dicht gefolgt von Emely Herres (Blumen Francken) und Jamy Wolleck (Rewe). Neben der Jurybewertung durften in diesem Jahr auch wieder die Zuschauer*innen ihren Lieblingsstrauß küren. Platz 3 belegt Susan Beck (Blumen Hahn), auf dem 2. Platz liegt Emely Herres (Blumen Francken) und als schönsten Strauß wurde das Gebinde von Brigitte Christiansen (Stefanie Kehr) gewählt.
Bei der Wahlarbeit wurde durch ein Losverfahren ein Bereich der Floristik (Raumschmuck, Tischschmuck, Trauerschmuck oder Hochzeitsschmuck) jedem Azubi zugeteilt. Das diesjährige Thema war frei zu interpretieren. Dabei betrug die zu bearbeitende Grundfläche maximal einen Quadratmeter; zudem musste das Werkstück die zur Verfügung stehende Arbeitszeit von 90 Minuten rechtfertigen.

Mit einem farblich sehr ästhetischen Tischschmuck im Rot- und Violettbereich hat sich Emely Herres (Blumen Francken) den ersten Platz gesichert und somit auch den Wanderpokal des Wettbewerbs. Auf Platz 2 rangiert der Urnenkranz von Susan Beck (Blumen Hahn), der ein maritimes Thema mit weißen Blüten und Fruchtständen aufgriff. Den 3. Platz erreichte Martha Buderer (Blumen Barthels) mit einer floralen Schaukel als Raumschmuck.

Durch Mitmachaktionen am Wettbewerbstag und die Ausstellung aller Arbeiten im öffentlichen Raum des Quarreés sollten auch junge Menschen angesprochen werden, die sich in der Entscheidungsphase zwischen Beruf und Studium befinden. Die hiesige Lernortkooperation (LOK) möchte durch werbewirksame Aktionen den Berufsstand des Floristen wieder attraktiv für junge Menschen machen und so wieder für mehr Nachwuchs in den Betrieben sorgen. Bei Interesse für den Beruf wurden auch Listen mit Ausbildungsbetrieben verteilt.